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auf welche Geschichte unser
Gasthof zurückblicken kann.

IMG 1226Im Jahre 1650 lebte in diesem Haus die Familie Welschen. Aus überlieferten Dokumenten ist ersichtlich, dass die Familie zu dieser Zeit als Beruf Ackerer und Wirt angab. Durch Einheirat änderte sich der Name des Wirtshauses in Reynders. Ausserdem wurde das Wirtshaus zur Herberge, welche den Reisenden mitsamt Ross und Wagen Unterkunft gewährte. Der bis 1963 erhaltene Eiskeller aus dieser Zeit (Mauerstärke 1,4m) und andere Gebäudeteile haben erkennen lassen, dass die damaligen Inhaber – wie in gut gehenden Gasthäusern zu dieser Zeit üblich – ihr Bier selbst brauten.

Die nächste Namensänderung vollzog sich als die Herberge durch Einheirat den Namen Dyks erhielt. Im Jahre 1824, als Leonard Peters die Wirtstochter Maria Dyks heiratete, bekam der Gasthof erstmalig den heutigen Namen Peters. Zu dieser Zeit wurden neben dem Gasthof auch noch Landwirtschaft, Pferdehandel und eine Hauderei (Fuhrgeschäft) betrieben. Damals holte man in 12- bis 14-tägigen Reisen mit dem Pferdegespann Kolonialwaren aus dem Rotterdamer Hafen. Da auf dieser Strecke nur sehr wenige Brücken und Fähren vorhanden waren, sah man sich gezwungen, große Umwege in Kauf zu nehmen. Im strengen Winter 1823/1824 war es den Fuhrleuten jedoch möglich, ihre Reise durch den starken, anhaltenden Frost teilweise über die zugefrorene Maas zurückzulegen. Diese seltene Gegebenheit war auf dem Tor des alten Hauses als Gemälde zu sehen. Die Pferde, welche die Händler Dyks-Peters verkauften, wurden in Belgien erstanden, um sie dann an süddeutsche Brauereien oder das Militär zu veräussern.

Als einer der Nachfahren von Leonard Peters übernahm im Jahre 1978 Josef Peters die Geschäfte, um sie 1990 an seine Tochter Sofia und ihren Ehemann Franz Peters zu übergeben. Sofia Peters bestand ihre Ausbildung zur Köchin im renommierten Aachener Ratskeller im Jahre 1982 und arbeitete danach in mehreren führenden gastronomischen Betrieben. Von 1983 bis 1992 war sie Chefköchin bei AWACS, Nato-Geilenkirchen, zuletzt im Officer‘s Club. Sie konnte sich schon dort einen hervorragenden Ruf in der internationalen Küche durch viele große Festivitäten verschaffen.

Der heutige Gasthof bietet den Gästen nach vielen Umbauarbeiten und Restaurierungen nun etliche Möglichkeiten zum Feiern oder zur Unterhaltung. Verschiedene Restauranträume stehen zur Verfügung, im einzelnen die Geloaghkamer für rund 40 Gäste, das Café für rund 26 Gäste, der rote Salon für 12 Gäste, der Bistrobereich für 10 Gäste und der große Festsaal für 40 bis rund 180 Gäste mit eigener Bar und – falls erforderlich – einer Bühne. Eine Kegelbahn, ein Poolbillard und ein Kicker runden die Möglichkeiten zur kurzfristigen Unterhaltung ab. Zudem stehen dem Reisenden noch einige moderne Fremdenzimmer zum längeren Verweilen im Gasthof zur Verfügung.

Wenn Sie weitere Fragen zur Historie oder zu einer geplanten Feier haben, wenden Sie sich an Sofia oder Franz Peters, wir helfen Ihnen gerne weiter.

Wir wünschen einen angenehmen Aufenthalt, Familie Peters